Neues Schmuckstück für Mombach

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De-la-Roche-Anlage ist nach Umbau deutlich aufgewertet worden

Mombach ist um ein weiteres Schmuckstück reicher geworden.  Die De-la-Roche-Anlage zwischen Kreuzstraße und der Straße Am Suderbrunnen ist auffallend aufgewertet worden und steht nach knapp einjähriger Umbauzeit wieder uneingeschränkt der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Benannt nach einem Mainzer Domherrn, der einen namhaften Betrag zum Bau der Nikolauskirche (1703) beigesteuert hatte, ist die Anlage heute ein Bindeglied zwischen Alt-Mombach und dem Westring. Knapp eine halbe Million Euro sind im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“  in die Aufwertung und Barriere armen Umgestaltung des Areals  geflossen.  Wert haben die Planer darauf gelegt, den Aufenthalt in diesem Bereich gegenüber früher deutlich attraktiver zu machen. Deshalb erfüllte man auch den besonderen Wunsch der von Anfang an in die Planung einbezogenen Bürgerinnen und Bürger nach Ruhebänken. Sie sollen nach einem Spaziergang oder nach Einkäufen im alten Ortskern insbesondere die Bewohner und Bewohnerinnen Innen des Westrings zum Verweilen und Ausruhen einladen.

Besonders ins Auge fällt nach der Neugestaltung der Anlage die Nachbildung eines historischen Mombacher Grenzkreuzes. Das Original von 1450 markierte an der heutigen Zwerchallee noch bis 1956 die einstige Grenze zwischen Mombach und Mainz.  Das Grenzkreuz  genau an der Stelle aufzustellen, wo sich in vorgeschichtlicher Zeit mutmaßlich die Keimzelle von Mombach befand,  geht auf eine Anregung des Mombacher Ortshistorikers Dieter Müller zurück.  Mit finanzieller und ideeller Unterstützung der Mombacher Soldatenkameradschaft 1873 e.V. und des Vereins Schöneres Mombach konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden.

Der Mombacher Ortsvorsteher Christian Kanka wertet den barrierefreien  Umbau und die Neugestaltung der Anlage mit Sitzbänken und auch insbesondere mit dem Mombacher Grenzkreuz  als „eine enorme Aufwertung für unseren Stadtteil“.

Seinen Dank richtete Kanka insbesondere an seine Vorgängerin im Amt, Dr. Eleonore Lossen-Geissler, sowie an die ehemaligen Quartiersmanagerin Dagmar Hefner und ihren  Nachfolger Sören Ohl, die das Projekt gemeinsam mit verschiedenen Arbeitsgruppen bereits vor über drei Jahren ins Leben gerufen hätten. „Nun ist Mombach um einen wunderschön aufgewerteten Platz reicher geworden“ sagte Kanka.