CDU diskutiert Ausbaubeiträge für Hauptstraße zu einseitig

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Wie der Presse zu entnehmen war, ging es auf der vergangenen CDU-Veranstaltung über Straßenausbaubeiträge in Mombach emotional hoch her. In Vergessenheit gerät dabei oft die positive Seite der Aufwertung der Hauptstraße in Mombach.

„Ein Wermutstropfen beim Ausbau der Hauptstraße ist durchaus, dass es von der Stadt Mainz die landesgesetzliche Regelung so umzusetzen gilt, dass die Mombacher Bürger verhältnismäßig stark mit Straßenausbaubeiträgen herangezogen werden“, erklärt die Mombacher Ortsvorsteherin Dr. Eleonore Lossen-Geißler (SPD). „Dass dies auch anders gehandhabt werden könnte, dafür hat sich der Mombacher Ortsbeirat bereits 2018 überparteilich im Konsens ausgesprochen. Ob eine zeitnahe Änderung der landesrechtlichen Vorschriften möglich ist, damit muss sich die Landesebene befassen“, ergänzt SPD Ortsvorsteher-Kandidat Christian Kanka.

„Die Aufwertung der Hauptstraße ist für den gesamten Stadtteil wichtig und stärkt Mombach nachhaltig“, finden Lossen-Geißler und Kanka. Die Umgestaltung und Modernisierung macht die Hauptstraße deutlich wertiger und attraktiver, das zeigen die bereits erneuerten Abschnitte vom Kleinen Kreisel bis zur Schönbergstraße. Aufgewertet wurde auch der Platz vor der Ortsverwaltung. Diesen will Ortsvorsteher-Kandidat Kanka zukünftig nutzen, um mit Veranstaltungen im Ort den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

„Wer jetzt aber nur auf die Ausbaubeiträge politisch abstellt, stellt die weitere Aufwertung der Hauptstraße in Frage. Ist es das politische Ziel von CDU und FWG, die Sanierung der Hauptstraße nicht zu vollenden, um die Straßenausbaubeiträge zu vermeiden? Man sollte die Gesamtmaßnahme vor allem mit ihren positiven Seiten im Auge behalten. Dafür haben sich bereits viele Mombacherinnen und Mombacher seit Jahren eingesetzt,“ sind sich Lossen-Geißler und Kanka einig.